Die Energieeinsparverordnung (EnEV) gibt Ihnen Hinweise, wie gut die Dämmung der verschiedenen Bauteile der Gebäudehülle mindestens sein muss. Eine Wärmedämmung mit den EnEV-Mindeststandards ist gerade noch ausreichend, aber nicht gut.
Wichtig ist, was (nicht) durch die Wand, die Fenster und das Dach geht.
Der Wärmeverlust einzelner Bauteile wird durch so genannte Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) definiert, die beim erstmaligen Einbau, Ersatz und Erneuerung von Bauteilen einzuhalten sind. Der U-Wert gibt an, welche Wärmemenge pro Sekunde (gemessen in Watt) durch ein Bauteil von einem Quadratmeter Fläche hindurchgeht, wenn zwischen den beiden Seiten des Bauteils ein Temperaturunterschied von einem Kelvin (K, entspricht 1 Grad Celsius) herrscht. Der U-Wert wird in der Einheit W/m² K angegeben.
Bei Außenwänden beispielsweise liegt der von der EnEV 2009 geforderte U-Wert bei 0,24 W/m² K. Mit einer guten Wärmedämmung liegt der Wert unter 0,2 W/m²K. Zum Vergleich: In vielen unsanierten Altbauten liegt der mittlere U-Wert der Außenwände bei 1,5-2W/m² K oder mehr! Ähnlich verhält es sich bei Fenstern, Dach und Kellerdecke.
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