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Wenn Sie die Fassade Ihres Hauses verschönern möchten, lassen Sie es nicht bei einer einfachen „Pinselsanierung“ bewenden. Eine gute Wärmedämmung ist eine lohnende Investition: Denn durch ungedämmte Außenwände verlieren Sie bis zu einem Viertel der Heizenergie. Wärmebrücken sind zudem eine häufige Ursache für Schimmelbildung und andere Bauschäden.
Wie gut die Außenwände eines Hauses gedämmt sind, können Sie nicht nur an der Heizkostenabrechnung ablesen, sondern auch am eigenen Leib spüren: Schon 3°C Unterschied zwischen Wand- und Lufttemperatur machen sich als unangenehmer Luftzug bemerkbar - kalte Füße und ein steifer Nacken können die Folge sein. Prüfen Sie einmal Ihre Raumtemperatur: Wenn Sie mehr als 20°C benötigen, um sich wohl zu fühlen, wirkt vermutlich eine Außenwand als „Kältestrahler“.
Bei einer Fassadendämmung wird die Dämmschicht je nach den baulichen Gegebenheiten von außen oder innen oder auch zwischen zwei Mauerschalen eingebracht (Außen-, Innen- bzw. Kerndämmung). Welches Verfahren in Ihrem Fall vorzuziehen ist und welche Dämmstoffe am besten geeignet sind, sollten sie mit einem Fachmann besprechen. Wirtschaftliche Dämmstärken bei Außendämmung liegen zum Beispiel zwischen 16 bis 20 cm, bei Passivhäusern sogar bei ca. 30 cm. Die dadurch bedingte "Vertiefung" der Fensternieschen sollte bei der Planung mitberücksichtigt werden. Neue Fenster werden - um Wärmebrücken zwischen Rahmen und Wand zu vermeiden - an die Dämmung angepasst. Die Fensterbretter werden breiter.

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