Die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle hat heutzutage einen besonderen Stellenwert erhalten. Viele Bauschäden - beispielsweise im Dachbereich - entstehen aufgrund von Leckagen in der Dampfsperre.
Da viele Ausführungsfehler mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind, hilft nur ein so genannter Blower-Door-Test, bei dem künstlich ein definierter leichter Über- bzw. Unterdruck im Haus erzeugt wird. Bei geschlossenen Fenstern und Haustüre wird die Luftmenge gemessen, die innerhalb einer Stunde durch ungewollte Öffnungen nachströmt.
Selbst kleinste Luftlecks lassen sich mit dem Blower-Door-Test aufspüren. Es empfiehlt sich, den Test nicht erst bei Fertigstellung des Hauses durchzuführen, weil Nachbesserungen dann nur noch mit großem Aufwand möglich sind. Ein guter Zeitpunkt ist nach der Montage der Dampfsperre und der Unterkonstruktion für die Gipskartonplatten im Dachgeschoss. Der Innenputz muss aufgebracht sein und der Estrich sollte verlegt sein. Die Haustür sollte ebenfalls schon montiert sein und auch alle Fenster und Fensterbänke.
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