Klimaschutzziel 2050, Strategie und Umsetzungsstand


EU: Gebäuderichtlinie EPBD (Energy Performance of Buildings Directive)

Die neue, überarbeitete Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EU) 2018/844 wurde am 19. Juni 2018 im Amtsblatt der EU (L156) veröffentlicht und ist am 9. Juli 2018 in Kraft getreten. Die EU-Länder müssen die neuen Vorgaben der Richtlinie innerhalb von 20 Monaten in nationales Recht umsetzen. Die neue EU-Richtlinie umfasst Maßnahmen, die die Geschwindigkeit der Gebäudesanierung in Richtung energieeffizienterer Systeme beschleunigen soll sowie die Energieeffizienz neuer Gebäude verbessern und sie intelligenter machen soll. Besonders lesenswert: Art. 2a.

zur Gebäuderichtlinie 2018  |  17 S.

Bund: Klimaschutzplan 2050

Dieses umfassenden Dokument des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit definiert die klimaschutzpolitischen Grundsätze und Ziele der deutschen Bundesregierung. Besonders interessant für den Gebäudesektor: Tabelle 1 auf Seite 8 und das Kapitel 5.2 Klimaschutz im Gebäudebereich.

Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

zum Klimaschutzplan 2016  |  92 S.

Bund: Energieeffizienzstrategie Gebäude

Die Energieeffizienzstrategie Gebäude des BMWi zeigt Wege zu einem nahezu klimaneutralen Gebäudebestand auf.

Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

zum Download 2015  |  92 S.

Bund: Die Energie der Zukunft

Vierter Monitoring-Bericht zur Energiewende: ein gutes Stück Arbeit.

Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

zum Download 2015  |  112 S.

Bund: Langfristige Renovierungsstrategie der Bundesregierung

Gemäß Artikel 2a der Richtlinie 2018/844/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2010/31/EU über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Energy performance of buildings directive, EPBD 2018).

zum Strategiepapier 2020  |  102 S.

Land: Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg

Beschlussempfehlung: Der Landtag wolle beschließen, dem Gesetzentwurf der Landesregierung – Drucksache 16/8570 – unverändert zuzustimmen.

zum Gesetzentwurf 2020  |  89 S.

Land: Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK)

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat in ihrer Koalitionsvereinbarung festgelegt, die Energie- und Klimapolitik neu auszurichten. Zentrales Element ist das Klimaschutzgesetz, das am 31. Juli 2013 in Kraft getreten ist. Das Gesetz legt verbindliche Ziele zur Treibhausgasminderung fest. So soll der CO2-Ausstoß des Landes bis 2020 um mindestens 25 Prozent sinken, bis zum Jahr 2050 wird eine Minderung um 90 Prozent angestrebt. Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK) liefert die konkreten Strategien und Maßnahmen.

zum Konzept 2014  |  184 S.

Land: Monitoring der Klimaschutzziele und der Umsetzung des IEKK

Monitoringberichte der Landesregierung zur Fortschreibung des IEKK.

zum Monitoringbericht 2019  |  85 S.

Lösungsansätze für den Klimaschutz im Gebäudebereich


Bund: Expertise bündeln, Politik gestalten – Energiewende jetzt!

Essenz der drei Grundsatzstudien von ESYS, BDI und dena zur Machbarkeit der Energiewende bis 2050 in Deutschland. Zum Start finden Sie auf der ersten Seite die Verlinkungen zu den jeweiligen Einzelstudien.

zum Studienvergleich 2019  |  20 S.

Wert der Effizienz im Gebäudesektor in Zeiten der Sektorenkopplung

Trotz aller Anstrengungen stagniert die Sanierungsrate seit Jahren, der Ruf nach Alternativen wird lauter. Gerade mit Blick auf die Sektorenkopp­lung werden zum Beispiel synthetische Brennstoffe als Ersatz für Erdgas und Heizöl verstärkt in den Blick genommen. Gebäude und Heizkessel könnten dann, so die Hoffnung, weitgehend so bleiben, wie sie sind. Nur: Sind dies wirkliche Alternativen zur Energieeffi­zienz? Die Studie zeigt: Klimaschutz im Gebäudebereich ist ohne anspruchsvolle Effizienzpolitik weder realistisch noch bezahlbar.

Herausgeber: Agora Energiewende

zur Studie 2018  |  148 S.

Wärmewende jetzt – Der Weg zu einer drastischen Senkung der CO2-Emissionen im Gebäudesektor

Deutschland wird seine Klimaschutzziele für 2020 deutlich verfehlen. In allen Sektoren müssen die Anstrengungen für den Klimaschutz massiv verstärkt werden – auch im Gebäudesektor. Der Wärmebedarf muss zeitnah deutlich gesenkt und der Anteil regenerativer Energieträger erheblich gesteigert werden. Wie der Weg im Detail aussieht, skizziert das IWU.

Herausgeber: IWU - Institut Wohnen und Umwelt

zum Schlaglicht 2018  |  12 S.

Klimaneutraler Gebäudebestand 2050

Wo liegen Energieeffizienzpotenziale und die Auswirkungen des Klimawandels auf den Gebäudebestand?
Wie kann der deutsche Gebäudebestand bis 2050 in einen klimaneutralen Zustand überführt werden?
Welche Techniken gibt es und welche Kosten verbinden sich mit den verschiedenen Optionen der energetischen Modernisierung?
In dieser Studie werden verschiedene Konzepte auf Ebene des Einzelgebäudes und Zielbilder auf Ebene des Gesamtgebäudebestands entwickelt.

Herausgeber: Umweltbundesamt

zur Studie 2017  |  289 S.

Gebäude-Energiewende: Welche Maßnahmen jetzt notwendig sind

Welche konkreten Politikinstrumente können jetzt schnell helfen, die Energie- und Klimaschutzziele in Deutschland bis 2030 zu erreichen? Für den Gebäudebereich gibt dieses Dokument der Politik geeignete Vorlagen für ein schnelles und konsequentes Handeln. Denn ein „Weiter so“ reicht sicher nicht aus.

Herausgeber: geea - Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz

zum Maßnahmenpaket 2019  |  32 S.

Für Ihre Kunden

Postkarte Warming Stripes

Die Postkarte visualisiert kompakt von blau bis rot die Temperaturentwicklung über mehr als 130 Jahre in Baden-Württemberg. Die Daten hat Professor C. Franzke von der Universität Hamburg im Auftrag von Zukunft Altbau bearbeitet (UHH/CEN/C. Franzke).

CO2-Fußabdruck-Rechner

In der CO2-Bilanz werden verschiedene Bereiche des Lebens von der Heizung bis hin zum sonstigen Konsum betrachtet. Berechnet wird nicht nur Ihr CO2-Ausstoß, sondern auch das, was Sie bei sich selbst oder bei anderen vermeiden.

Herausgeber des Rechners: KlimAktiv gemeinützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes mbH

 

CO2-Emissionen im Vergleich

Die Animation zeigt die kumulierten CO2-Emissionen verschiedener Länder seit 1850 im Vergleich.

Es wird deutlich, dass Deutschland dabei einen nicht unerheblichen Anteil der weltweiten CO2-Emissionen verursacht hat.

Herausgeber: The PRIMAP-hist national historical emissions time series (1850-2015) (v1.2, updated December 2017) (CC-BY-4.0)

 

Die CO2-Uhr tickt

Die CO2-Uhr veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C bzw. 2°C zu begrenzen.

Vergleichen Sie die beiden Temperaturziele um zu sehen, wieviel Zeit im jeweiligen Szenario bleibt.

Herausgeber: Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH