Gut leben und Geld sparen

Wir alle gönnen uns unser Stück Lebensqualität – bei einem guten Essen, im Urlaub oder beim Hobby? Auch die energetische Sanierung Ihres Hauses steigert Ihre Lebensqualität: Wenn es nicht zieht, schimmelt oder unerträglich heiß wird, fühlen Sie sich wohler. Der Unterschied zum Essen oder Urlaub: Sie gewinnen nicht nur an Lebensqualität, sondern auch finanziell.

Die Energie- und Geldspar-Formel

Entscheidend sind die Jahreskosten Ihres Gebäudes. Die können Sie mit einer einfachen Formel selbst überschlagen:

Jahreskosten = Kapitalkosten + Wartung/Instandhaltung + Energiekosten

In die Kapitalkosten fließen außer den Investitionskosten der aktuelle Zinssatz und die Lebensdauer der Investition mit ein. Nicht berechnet werden die „Sowieso-Kosten“: Wenn Sie die Fenster sowieso erneuern müssen, fließen in die Energiesparformel nur die Mehrkosten für die energetische Sanierung ein – also z.B. thermisch getrennte Abstandhalter („warme Kante“), verbesserte Rahmenprofile oder eine Dreifachverglasung.

Die Wartungs-/Instandhaltungskosten setzen Sie als Prozentsatz der Investitionskosten an, für bauliche Maßnahmen ist das in der Regel ein Prozent.

Bei den Energiekosten stehen Sie nach einer gelungenen Sanierung immer besser da als davor. Beispielsweise verbraucht ein durchschnittliches Einfamilienhaus nach einer angemessenen Fassadendämmung fast 1.500 Liter Heizöl weniger pro Jahr. Wie viel Geld Sie dabei sparen, hängt natürlich von den Brennstoffpreisen ab. Egal wie hoch der Betrag ist: Der Umwelt ersparen Sie jedes Jahr rund fünf Tonnen Kohlendioxid.

Damit Sie wissen, was genau am Ende unterm Strich steht, sollten Sie Ihre Modernisierungspläne mit einem qualifizierten Energieberater ((Link zu Energieberatersuche)) besprechen. Er kann genau berechnen, welche Sanierungsmaßnahmen sich für Sie in punkto Lebensqualität und Geldbeutel lohnen.