Wichtige Aspekte bei der Sanierung der Gebäudehülle sind u.a. die existierende Fassadenkonstruktion, die Raumhöhen, die Aufteilung und Organisation des Gebäudes und der Brandschutz. Durch die Dämmung ganzer Bauteile eine überlegenswerte und die Dämmung von Rohrleitungen eine kostengünstige und effektive Maßnahme. Durch ungedämmte Außenwände verlieren Sie Heizenergie.Wärmebrücken sind eine häufige Ursache für Schimmelbildung und Bauschäden. Belassen Sie es darum nicht bei einem neuen Anstrich!

Das Dach: nicht mehr ganz dicht?

Mit einer Dachsanierung reduzieren Sie im Winter Ihre Heizkostenrechnung, vermeiden im Sommer „Sauna-Effekte“ und im Winter Durchzug und verbessern das Arbeitsklima spürbar. Um möglichst viel Energie zu sparen, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Luft- und winddichte Gebäudehülle: Schon eine offene Fuge von 1 mm Breite und 1 m Länge kann den Dämmwert in dieser Zone nahezu halbieren.

  • Dampfsperre: Sie verhindert, dass im Winter Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion eindringt, dort als Tauwasser ausfällt und so Bauschäden und Schimmel entstehen.

Wie gut sind die Außenwände Ihres Gebäudes gedämmt?

Das können Sie an der Heizkostenabrechnung ablesen – und spüren: Schon 3 Grad Unterschied zwischen Wand- und Lufttemperatur machen sich als unangenehmer Luftzug bemerkbar. Ein einfacher Test: Wenn Sie mehr als 20 Grad benötigen, um sich wohl zu fühlen, wirkt vermutlich eine Außenwand als „Kältestrahler“. Dies wirkt sich bei normalen Bürotätigkeiten als Belastung aus. Je nach baulichen Gegebenheiten wird die Dämmschicht von außen, innen oder zwischen zwei Mauerschalen eingebracht. Wenn Sie zusätzlich neue Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung einbauen, haben Sie die komplette Fassade ertüchtigt. Die energetisch optimale Lage der neuen Fenster befindet sich in der Dämmebene. Welches Verfahren und welche Dämmstoffe für Sie am besten geeignet sind, sollten Sie mit einem Fachmann besprechen.

Die Fenster: Durchblick statt Durchzug

Fenster sorgen für Licht und Luft, sie schützen vor Regen und im Idealfall vor Hitze, Kälte und Lärm. Sie tun dies umso besser, je besser ihr Dämmwert ist. Mit Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung und einer so genannten warmen Kante bleibt die Innenseite der Fensterscheibe selbst im Winter mit 16 Grad angenehm warm (Uw-Wert von 0,6 bis 0,9 W/m²K) und wirken Zugerscheinungen entgegen. Mit modernen Fenstern können Sie zudem die Fassade aufwerten. Die Auswahl ist riesig: Holz-, Kunststoff- und Aluminiumfenster, zum Klappen, Kippen oder Schieben, in einer Lochfassade oder in einem Fassadensystem integriert. Lassen Sie sich vom Fachmann beraten.

Kalte Füße am Arbeitsplatz?

Besonders im Erdgeschoss klagen Mitarbeiter häufig über kalte Füße – oder heizen Ihre Räume besonders stark. Verbessern Sie deshalb die Dämmqualität der Kellerdecke, oder dämmen Sie bei Gebäuden ohne Keller die Außenwand seitlich mindestens bis auf Frosttiefe ins Erdreich hinein.

Überblick und Einstiegsinfos

Auf einen Blick

Die energetische Sanierung ist so komplex wie Ihr Gebäude.
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Die richtige Technik

Gebäudetechnik

Ihr Gebäude mit sauberer Energie zu versorgen, effizient zu beleuchten bedarfsgerecht zu heizen, zu kühlen und zu belüften: alles eine Frage der richtigen Technik.

Sauberes Investment

Erneuerbare Energien

Unerschöpflich, kostengünstig, klimaneutral – und finanziell gefördert: Erneuerbare Energien haben viele Vorteile, die Sie bei einer Gebäudesanierung bedenken und nutzen sollten.

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Finanzielle Förderung

Der Bund und das Land Baden-Württemberg bezuschussen die energetische Sanierung und Energieberatung für Kommunen, Unternehmen und Institutionen.