Kosteneinsparungen und zeitgemäßer Arbeitskomfort dank moderner Technik

Das gilt nicht nur fürs Heizen: Warmwasser, Lüftung, Kühlung, Klimatisierung, Beleuchtung und die bedarfsgerechte Regelung – alles ist eine Frage der richtigen Technik. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Deshalb sollten Sie unbedingt einen Energieberater kontaktieren.

Wichtig: Verbessern Sie zunächst die Gebäudehülle und dann die Gebäudetechnik. Denn mit der neuen Hülle sinkt der Energiebedarf Ihres Gebäudes – und Sie können neue Anlagen optimal darauf anpassen. Nutzen Sie zum Beispiel Abwärme aus Produktionsprozessen zum Heizen und Kühlen Ihrer Gebäude. Und vergessen Sie nicht die gesetzlichen Vorgaben des EWärmeG. Hierzu bietet die Energiewende-Seite des Landes Baden-Württemberg eine umfassende Visualisierung.

Brennwertkessel - fossil aber effizient

Bei veralteten Heizkesseln muss das Wasser ständig auf 70 bis 90 Grad gehalten werden. Was für eine Verschwendung! Mit einer modernen Öl- oder Gasbrennwertheizung können Sie viel Energie und Emissionen einsparen. Das System kommt mit geringeren Temperaturen aus und nutzt die Restwärme im Abgas besonders effizient.

Kraft-Wärme-Kopplung - Ihr eigenes Kraftwerk im Keller

Kraft-Wärme-Kopplung heißt, dass gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt werden. Häufig ist das nicht nur eine sehr kosten- und energieeffiziente Methode – sondern passt in Form eines Blockheizkraftwerks fast in jeden Keller.

Wärmepumpen - kostenloser Energiebeitrag aus der Umwelt

Wärmepumpen sind schlaue »Energiemultiplikatoren«: Sie holen sich zusätzliche Energie aus ihrer direkten Umgebung – der Abluft und Außenluft, dem Grundwasser, Oberflächenwasser oder dem Erdreich – und machen so aus einer Kilowattstunde Strom drei bis fünf Kilowattstunden Heizwärme.

Rohrisolierung - effiziente Verteilung (fast) ohne Verluste

Selbst das beste Produkt bringt nichts, wenn es nicht zum richtigen Kunden kommt. Das gilt auch beim Heizen: Die Dämmung von Rohrleitungen und Armaturen für Heizung und Trinkwarmwasser – vor allem in unbeheizten Räumen – reduziert den Energieverbrauch deutlich und ist gesetzlich vorgeschrieben.

Hydraulischer Abgleich - Heizwärme dort, wo sie hingehört

Die Heizungsanlage besteht aus vielen Komponenten wie Heizkessel, Pumpen und Rohrleitungen. Diese sind oft nicht richtig aufeinander abgestimmt. Strömungsgeräusche oder unterschiedlich warme Heizkörper sind die Folge. Beim hydraulischen Abgleich wird für jeden Raum der Wärmebedarf ermittelt. Daraus errechnet sich die genaue Heizwassermenge, die durch den jeweiligen Heizkörper fließen soll. So brauchen Sie weniger Pumpleistung – unterm Strich also weniger Energie.

Beleuchtung - geht Ihnen ein Licht auf?

Die Beleuchtung verursacht durchschnittlich 10 bis 20 Prozent der Energiekosten in Kommunen, Industrie und Gewerbe. Daher lohnt sich ein Umrüsten auf sparsame LEDs. Noch besser: wenn möglich, das Licht ganz ausschalten.

Lüftung - frischer Wind im Büro

Frische Luft ist wichtig – für Ihre Mitarbeiter und Ihr Gebäude. Lüften Sie manuell und dann immer nur stoßweise, denn gekippte Fenster oder Klappen kühlen die Wände aus. Eine gute mechanische Belüftung sorgt kontinuierlich für frische Luft, ohne dass Zugluft entsteht. Wärmerückgewinnung kann Ihnen viel Heizenergie sparen – und für den Einbau gibt es spezielle Fördermittel.

Kühlung - immer cool bleiben

Schattenspendende Maßnahmen an der Fassade und nächtliches Lüften sind die einfachsten Mittel, um ein Gebäude kühl zu halten. Aber auch die Sonne kann kühlen: Gerade wenn sie stark scheint und Ihr Gebäude aufheizt, liefert sie über eine Photovoltaik-Anlage auch viel Strom für Ihre Klimaanlage.

 

 

 

Überblick und Einstiegsinfos

Auf einen Blick

Die energetische Sanierung ist so komplex wie Ihr Gebäude.
Den Überblick gewinnen Sie hier.

Rundum saniert

Gebäudehülle

Durch ungedämmte Dächer, Wände und Kellerdecken oder undichte Fenster entweicht viel Wärme. Nutzen Sie darum durch umfassende Dämmung Ihre Heizenergie effizienter.

Sauberes Investment

Erneuerbare Energien

Unerschöpflich, kostengünstig, klimaneutral – und finanziell gefördert: Erneuerbare Energien haben viele Vorteile, die Sie bei einer Gebäudesanierung bedenken und nutzen sollten.

Zapfen Sie staatliche Förderquellen an

Finanzielle Förderung

Der Bund und das Land Baden-Württemberg bezuschussen die energetische Sanierung und Energieberatung für Kommunen, Unternehmen und Institutionen.