Pressebild Zukunft Altbau

Außen brütend heiß – innen angenehm kühl

Presseinformation 12/2016
Stuttgart, 5. Juli 2016


Eine gute Gebäudedämmung macht sich auch im Sommer bezahlt

Sonnenschutz, Dämmung und richtiges Lüften sorgen für ein angenehmes Raumklima im Sommer.

Mit den weiter steigenden Außentemperaturen derzeit wird es auch in Gebäuden zunehmend wärmer. Vor allem die Wohnbereiche unter dem Dach entwickeln sich im Hochsommer schnell zur Sauna. Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau empfiehlt, hohe Innentemperaturen durch Dämmung, Wärmeschutzfenster, Sonnenschutz und richtiges Lüften zu vermeiden. „Umweltschädliche Klimaanlagen mit hohen Energiekosten sind dagegen keine Lösung“, betont Petra Hegen von Zukunft Altbau.

Bei intensiver Sonneneinstrahlung wärmt sich die Gebäudehülle stark auf, insbesondere das Dach. Dachflächen können sich auf über 80 Grad Celsius aufheizen und die Wärme teilweise an die Räume unterm Dach weitergeben. Hinter den Fensterscheiben sorgt der Treibhauseffekt zusätzlich für steigende Temperaturen, auch im Erdgeschoss. „Eine ausreichende Wärmedämmung der Außenwände und vor allem der Dachflächen, eine Wärmeschutzverglasung und eine Verschattung der Fenster schützen vor Überhitzung der Innenräume“, sagt auch Jürgen Groß vom Deutschen Energieberater-Netzwerk (DEN). Die Hitze aus dem Haus hält auch ein Lüften zwischen den späten Abend- und den frühen Morgenstunden.

Angenehme Temperaturen dank richtiger Wärmedämmung

„Mit diesen Maßnahmen können die Innentemperaturen um mehrere Grad gesenkt werden“, erklärt Groß. Vor allem eine gute Dämmung macht sich mit rund fünf bis zehn Grad niedrigerer Raumtemperatur schnell bezahlt. Zumal die Dämmung im Zusammenspiel mit Mehrscheiben-Isolierglas im Winter die Heizkosten deutlich mindert. Hochleistungsdämmstoffe bremsen den Wärmefluss von außen nach innen, aber auch umgekehrt. Da die Dachflächen der Sonneneinstrahlung besonders ausgesetzt sind, ist deren Dämmung ein Muss. Dachfenster und Dachgauben sollten zudem mit einem außen liegenden Sonnenschutz die direkte Sonneneinstrahlung fern halten, so Zukunft Altbau.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer neutral über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über Fördermöglichkeiten. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Programm hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) umgesetzt.

Ansprechpartner Pressearbeit:
Axel Vartmann
PR-Agentur Solar Consulting GmbH
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Ansprechpartnerin Zukunft Altbau:
Dipl.-Ing. Petra Hegen, Freie Architektin und Energieberaterin
Zukunft Altbau
Gutenbergstraße 76
70176 Stuttgart

Tel. +49/711/489825-13
Fax +49/711/489825-20
petra.hegen(at)zukunftaltbau.de
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