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Bis zu 1.500 Euro mehr: L-Bank erhöht Tilgungszuschuss auf Spitzenwert

Presseinformation 3/2015
Stuttgart, 4. Februar 2015


Einzigartige Darlehenskonditionen für Haussanierer im Südwesten

Land Baden-Württemberg vergünstigt KfW-Kredite.

Die Konditionen für Altbausanierungskredite sind so gut wie noch nie. Erst zu Jahresbeginn ist der Tilgungszuschuss für die bundesweiten KfW-Effizienzhauskredite um fünf Prozentpunkte auf bis zu 22,5 Prozent gestiegen. Jetzt legt die landeseigene L-Bank im Südwesten noch was drauf: Im Januar hat sie den Tilgungszuschuss für KfW-Effizienzhaus-Sanierungsvorhaben in Baden-Württemberg um weitere zwei Prozentpunkte auf bis zu 24,5 Prozent verbessert. „Haussanierer im Land sparen mit der L-Bank-Verbilligung bis zu 1.500 Euro“, erklärt Petra Hegen vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums. „Insgesamt maximal 18.375 Euro Tilgungszuschuss werden den Kreditnehmern jetzt gewährt.“ Fast ein Viertel eines Sanierungskredites wird im Land künftig maximal erlassen – im Dezember lag der Wert noch bei höchstens 17,5 Prozent.

Bauherren können die Anträge über Banken oder Sparkassen bei der L-Bank einreichen. Vor Antragstellung muss ein qualifizierter Gebäudeenergieberater eingebunden werden. Der höhere Tilgungszuschuss wird vom Land Baden-Württemberg finanziert und baut auf den bundesweiten KfW-Krediten „Energieeffizient sanieren“ auf.

Neutrale Informationen zur energetischen Gebäudemodernisierung gibt es kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder unter www.zukunftaltbau.de.

Sanierungskredit mit Geldgeschenk

Das KfW-Förderprogramm bietet günstige Kredite für energetische Sanierungen an. So können Hausbesitzer Energiesparmaßnahmen wie die Dämmung der Gebäudehülle, neue Fenster und eine effizientere Heizung finanzieren. Bei einer Gesamtsanierung gibt es ein Darlehen von bis zu 75.000 Euro pro Wohneinheit, bei Einzelmaßnahmen und dem altersgerechten Umbauen von bis zu 50.000 Euro. Die Höhe der Tilgungszuschüsse ist gekoppelt an das geplante Sanierungsniveau: Je effizienter die Hausenergieversorgung werden soll, desto höher ist der Beitrag des Staates – die Bandbreite reicht von 9,5 Prozent bis 24,5 Prozent.

Die L-Bank gibt nun noch einmal einen stattlichen Geldbetrag hinzu. Ziel des Landes ist es, mit den verbesserten Konditionen die Sanierungsrate von derzeit einem Prozent deutlich zu erhöhen. Experten fordern seit Langem eine Rate von rund drei Prozent.

„Wer künftig im Südwesten einen Sanierungskredit aufnimmt, bekommt richtig viel Geld geschenkt“, sagt Dr. Volker Kienzlen von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. „Die gesunkenen Kosten eines Kredites können sich wirklich sehen lassen.“ Das erhöhe die finanzielle Attraktivität der Altbausanierung ungemein und auch die Wirtschaftlichkeit der erzielten Maßnahmen. Wer jetzt nicht zugreife, obwohl er zu einer Sanierung bereit sei, bekomme später möglicherweise keine so guten Konditionen mehr, so Kienzlen.

Gebäudeenergieberater helfen bei der Sanierungsplanung

Bedingung für die Kredite ist die Einschaltung eines Energieberaters. Er unterstützt firmenneutral bei der Sanierungsplanung, hilft bei der technischen Umsetzung und zeigt die aktuellen Fördermittelkonditionen. Auch die L-Bank bietet eine Hilfestellung an. Weitere Informationen zum neuen Kreditangebot finden Interessierte auf der Internetseite www.l-bank.de, Rubrik Wohneigentum, Energieeffizienzfinanzierung - Sanieren.

Aktuelle Informationen zur energetischen Sanierung von älteren Wohnhäusern gibt es auch auf www.facebook.com/ZukunftAltbau.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer neutral über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über Fördermöglichkeiten. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Programm hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) umgesetzt.

Ansprechpartner Pressearbeit:
Axel Vartmann
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Ansprechpartnerin Zukunft Altbau:
Dipl.-Ing. Petra Hegen, Freie Architektin und Energieberaterin
Zukunft Altbau
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