Pressebild Zukunft Altbau

Das Einmaleins der energetischen
Sanierung

Presseinformation 24/2019
Stuttgart, 9. September 2019

 

Aktueller Sanierungsleitfaden bietet Hauseigentümern Orientierungshilfe

Zukunft Altbau veröffentlicht aktualisierte Broschüre.

Mit einer energetischen Sanierung können Hauseigentümer Energiekosten senken, ihren Wohnkomfort erhöhen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Doch eine gelungene Sanierung verlangt eine umfassende Planung und eine korrekte Durchführung. Wie Hauseigentümer diese sicherstellen, zeigt der neue Sanierungsleitfaden von Zukunft Altbau, dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramm. Die aktualisierte Broschüre erklärt in zehn Schritten, wie Hauseigentümer ihr Sanierungsvorhaben starten und worauf sie bei der Planung und Umsetzung achten müssen. „Wir haben den Sanierungsleitfaden an aktuelle Gesetze und Finanzierungsmöglichkeiten angepasst. Neu sind auch die ausführlicheren Erklärungen zur Wohngesundheit“, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. Die 56 Seiten umfassende Broschüre ist kostenfrei abruf- und bestellbar unter www.zukunftaltbau.de/material.  

Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder per E-Mail an beratungstelefon(at)zukunftaltbau.de.

Kaufen, erben oder bewohnen Hauseigentümer ein Gebäude, das älter als 25 Jahre ist, ahnen sie meist, dass ihre Immobilie sanierungsbedürftig ist. Wie sie eine Sanierung am besten angehen, wissen viele Eigentümer von Wohngebäuden jedoch nicht. „Vor allem bei den ersten Schritten einer energetischen Sanierung erleben wir viel Unsicherheit“, erklärt Frank Hettler. Mithilfe einer Checkliste können Hauseigentümer deshalb zunächst feststellen, wie hoch der Sanierungsbedarf ihres Gebäudes ist. Dann erklärt der neu erschienene Leitfaden, worauf es bei einer Sanierung ankommt und welche Themen, Baumaterialien und Brennstoffe wichtig sind. Dabei wird auch beschrieben, worauf bei Dämmstoffen und Heiztechniken zu achten ist.

Experten hinzuziehen, Förderungen nutzen, Wohngesundheit steigern

In einem weiteren Abschnitt zeigt der Leitfaden, warum eine qualifizierte Gebäudeenergieberatung bei einer energetischen Sanierung vorteilhaft ist. Unabhängige Energieberaterinnen und Energieberater helfen mit ihrer professionellen Beratung, ein ganzheitliches Sanierungskonzept zu erstellen. Denn häufig machen nicht aufeinander abgestimmte Einzelmaßnahmen das Sanierungsprojekt teuer und langwierig. „Das A und O einer energetischen Sanierung ist eine durchdachte Planung“, erklärt Frank Hettler. Dazu gehört eine Vielzahl von Experten, wie Architekten, Fachingenieure, Handwerker und Behörden. Der Sanierungsleitfaden erklärt, wer für was zuständig ist und zu welchem Zeitpunkt eingebunden werden sollte. „Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit sollten immer mitbedacht werden“, so der Experte.

Der Leitfaden zeigt auch, für welche Leistungen man unbedingt einen Energieberater hinzuziehen muss. Dazu zählt insbesondere die Beantragung von Fördermitteln bei den Geldgebern KfW und BAFA. Wo Hauseigentümer einen professionellen Energieberater finden und welche Unterlagen dieser braucht, wird in der neuen Broschüre ebenfalls erklärt.

Auch das Thema Wohngesundheit wird in der Neuauflage des Sanierungsleitfadens ausführlich beleuchtet. Grundsätzlich gilt: Krankmachende Baustoffe wie Asbest dürfen heute nicht mehr verbaut werden. Allerdings sind in einzelnen Baustoffen Lösungsmittel und andere Luftschadstoffe enthalten. Diese sollten Hauseigentümer möglichst vermeiden. Wichtig ist auch, Schimmelbildung durch gezielte Maßnahmen vorzubeugen und für eine gesunde Raumluft zu sorgen. Dabei helfen das richtige Verhalten beim Lüften oder geregelte Lüftungsanlagen.

Gesetze und Nutzerverhalten beachten

Die Einhaltung des öffentlichen Baurechts ist ein weiterer wichtiger Aspekt. So müssen Eigentümer von Häusern in Baden-Württemberg beispielsweise beim Austausch der Heizungsanlage das Erneuerbare-Wärme-Gesetz beachten. Es gibt vor, dass nach dem Heizungstausch mindestens 15 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien stammen müssen. Zudem gelten gesetzliche Bestimmungen zur Benachrichtigung von Mietern und Nachbarn und zur Erstellung von Energieausweisen. Der Sanierungsleitfaden zeigt auch, welche Versicherungen für Hauseigentümer ratsam sind.

Um eine optimale Ausführung sicherzustellen, wird in der Broschüre erklärt, worauf Hauseigentümer beim Prüfen verschiedener Angebote achten sollten und was während der Bauzeit wichtig ist. Für die Zeit nach der Sanierung helfen praktische Tipps, die Energiekosten mit dem richtigen Nutzer- und Wohnverhalten noch weiter zu senken. Dazu gehören beispielsweise richtiges Heizen und Lüften. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern schützt auch das Klima und steigert den Wohnkomfort.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Gebäudeeigentümer neutral über den Nutzen einer energetischen Sanierung und wirbt dabei für eine qualifizierte und ganzheitliche Gebäudeenergieberatung. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm berät gewerkeneutral, fachübergreifend und kostenfrei. Zukunft Altbau hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg umgesetzt.

Ansprechpartner Pressearbeit
Axel Vartmann, PR-Agentur Solar Consulting GmbH,
Emmy-Noether-Straße 2, 79110 Freiburg,
Tel. +49 761 38 09 68-23,
vartmann@solar-consulting.de, www.solar-consulting.de

Ansprechpartnerin Zukunft Altbau
Ana Puls, Zukunft Altbau,
Gutenbergstraße 76, 70176 Stuttgart,
Tel. +49 711 489825-13,
ana.puls@zukunftaltbau.de, www.zukunftaltbau.de

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