Pressebild Zukunft Altbau

Klimaschutz: Wie bestehende Gebäude energieeffizienter werden können

Presseinformation 23/2019
Stuttgart, 20. November 2019

 

Kongress „Herbstforum Altbau“ zeigt am 27. November 2019 in Stuttgart zukunftsfähige Sanierungen

Über 500 Bau- und Energieexperten machen Landeshauptstadt zum Zentrum der Gebäudeenergiebranche.

Mit Klimapaket, Gebäudeenergiegesetz und Austauschprämie für Ölheizungen will die Bundesregierung die Energiewende im Gebäudebestand vorantreiben. Wie Eigentümer ihre Immobilie optimal energetisch sanieren können und welche Maßnahmen zur Steigerung der Sanierungsrate in Deutschland noch nötig sind, zeigen Experten der Bau- und Energiebranche auf dem Herbstforum Altbau am 27. November 2019 in Stuttgart. Auch in diesem Jahr werden über 500 Gebäudeenergieberater, Architekten, Baufachleute, Ingenieure sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung erwartet. Organisator der größten Fachtagung zu Energieeffizienz in Gebäuden im süddeutschen Raum ist Zukunft Altbau, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm. Im Fokus der Vorträge und Diskussionsrunden steht in diesem Jahr die Solarenergie. Auch Vertreter des Jugendbeirats der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg kommen zu Wort.  

Bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, ist das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung. Bislang heizen Wohn- und Nichtwohngebäude vor allem mit Heizöl und Erdgas, mehr als ein Drittel des Gesamtendenergieverbrauchs in Deutschland entfällt auf sie. Besonders Ein- und Zweifamilienhäuser haben oft eine schlechte Klimabilanz: Ihr Anteil am Endenergieverbrauch von Gebäuden ist mit 39 Prozent am höchsten. Das zeigen Zahlen des dena-Gebäudereports 2018.

Wie sich der Gebäudesektor klimafreundlicher gestalten lässt, ist das Thema des 21. Herbstforums Altbau. Die Fachtagung für energetische Sanierungen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien wirft einen Blick auf bereits realisierte Vorzeigeprojekte und notwendige politische Weichenstellungen. Mit Blick über den „Tellerrand“ der Branche hinaus spricht der bundesweit bekannte Publizist und Soziologe, Prof. Dr. Harald Welzer, über Klimaschutz als eine Frage der Gerechtigkeit. Auch Vertreterinnen und Vertreter des Jugendbeirates der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württembergs nehmen an der Tagung teil. „Sie alle zeigen, wie wichtig eine schnelle Kehrwende im Gebäudesektor für künftige Generationen ist“, sagt Frank Hettler, Leiter von Zukunft Altbau.

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Kongress „Herbstforum Altbau 2019“

Veranstalter: Zukunft Altbau, gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg

Zeit: 27. November 2019, 9:30 bis 16:45 Uhr

Ort: Sparkassenakademie, Pariser Platz 3 A, 70173 Stuttgart

Zielgruppen: Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Energieberatung, Handwerk, Architektur, Ingenieurwesen, Kammern, Verbänden, Kommunen sowie an Abgeordnete.

Kosten: 70 Euro inkl. MwSt. Der Eintritt für Pressevertreter und Studierende ist kostenfrei.

Kooperationspartner: Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Deutsches Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN), Interessengemeinschaft der regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen Baden-Württemberg (IG rEA BW), Architektenkammer Baden-Württemberg, Gebäudeenergieberater Ingenieure  Handwerker e.V. (GIH), Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Baden-Württembergischer Handwerkstag (BWHT), Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

Programm

9:00 Einlass

9:30         Eröffnung und Moderation: M. Sc., Dipl.-Ing. (FH) Frank Hettler, Bereichsleitung Zukunft Altbau 

9:40 Aktuelle Energie- und Klimapolitik in Baden-Württemberg. Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Stuttgart

10:00 Botschaft der Jugend | Staatssekretär Dr. Andre Baumann im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern des Jugendbeirates der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

10:15 Zu spät für Pessimismus. Leben vor, mit und nach dem Klimawandel.  Prof. Dr. Harald Welzer, FuturZwei Stiftung Zukunftsfähigkeit, Berlin

11:45 Serielle Schulsanierungen im Allgäu – energieeffizient, schnell, kostengünstig. Dipl.-Ing. (FH) Jochen Schurr Architekt, m2s müller.schurr.architekten PartG mbB

12:15 aquaTurm Radolfzell – Nullenergieturm als Lebenstraum. Dipl.- Ing. (FH) Norman Räffle, Architekt und Energiedesigner

13:00 Mittagspause, Besuch der Fachausstellung, Dialog und Netzwerk

14:00 Photovoltaik – Sektorenkopplung in Wohngebäuden. Dipl. Kfm. (Univ.) Michael Vogtmann, DGS Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, Landesverband Franken e.V., Nürnberg

14:30 Das Sonnenhaus – Beispiel für höchstmögliche Unabhängigkeit von fossilen Energien. Thomas Hartmann, Hartmann Energietechnik GmbH, Rottenburg-Oberndorf

15:30 Berlin muss liefern! Wärmewende im Spagat der Anforderungen. Christian Stolte, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Berlin

16:00  Klimaziele verpasst? Mit effizienten Neubau-Standards den Gebäudebestand aktivieren, Dr. Burkhardt Schulze Darup, Architekt, Berlin

16:45 Ende der Veranstaltung, Ausklang und Netzwerken

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Neutrale Informationen zur energetischen Sanierung gibt es auch am kostenfreien Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33, per E-Mail an beratungstelefon(at)zukunftaltbau.de oder unter www.zukunftaltbau.de.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Gebäudeeigentümer neutral über den Nutzen einer energetischen Sanierung und wirbt dabei für eine qualifizierte und ganzheitliche Gebäudeenergieberatung. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm berät gewerkeneutral, fachübergreifend und kostenfrei. Zukunft Altbau hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg umgesetzt.

Ansprechpartner Pressearbeit
Axel Vartmann, PR-Agentur Solar Consulting GmbH,
Emmy-Noether-Straße 2, 79110 Freiburg,
Tel. +49 761 38 09 68-23,
vartmann@solar-consulting.de, www.solar-consulting.de 

Ansprechpartnerin Zukunft Altbau
Ana Puls, Zukunft Altbau,
Gutenbergstraße 76, 70176 Stuttgart,
Tel. +49 711 489825-13,
ana.puls@zukunftaltbau.de, www.zukunftaltbau.de