Pressebild Zukunft Altbau

Sonnenernte sichern

Presseinformation 7/2015
Stuttgart, 30. März 2015


Frühjahrscheck bei Solaranlagen nach dem Winter lohnt sich.

Zukunft Altbau: Prüfung hilft, Ertragseinbußen zu verhindern.

Solaranlagen sind im Herbst und Winter erheblichen Wettereinflüssen ausgesetzt. Nehmen ab April die Sonnenstunden wieder zu, sollten Hauseigentümer daher den Zustand ihrer Anlage überprüfen lassen, rät das Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Laub, Verschmutzungen sowie Schäden durch Hagel, Schnee und Eis können die Leistung von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen erheblich einschränken. „Ein Check zum Frühjahr ist sinnvoll“, so Petra Hegen von Zukunft Altbau. „Spezialisierte Handwerker kontrollieren die Funktionsfähigkeit, reinigen bei Bedarf die Module und Kollektoren und beheben Schäden an der Anlage und den Anschlüssen.“ Die Prüfung lohnt sich, auch finanziell: Über drei Viertel des Solarertrages fällt im Halbjahr zwischen April und September an.

Auskunft erhalten Hauseigentümer am kostenfreien Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33. Informationen zu Solarthermie und Photovoltaik gibt es auch unter www.zukunftaltbau.de.

Kosten der Prüfung rechnen sich und lassen sich steuerlich absetzen

Photovoltaik- und Solarthermieanlagen tragen zum klimafreundlichen Wohnen bei: Erstere produzieren klimafreundlichen Strom. Besonders lukrativ ist der Eigenverbrauch; nur was nicht selbst genutzt werden kann, wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Solarthermische Anlagen dagegen erhitzen Wasser für das Bad und die Küche oder unterstützen mit der Solarwärme die Heizung.

„Ist der Ertrag der Solaranlagen im Frühjahr niedriger als in den Vorjahreszeiträumen, sollten die Alarmglocken läuten“, sagt Jörg Knapp vom Fachverband Sanitär Heizung und Klima Baden-Württemberg. „In einem solchen Fall lohnt es sich, auf Solaranlagen spezialisierte Handwerker hinzuzuziehen.“ Wer sich mit dem Ablesen der Werte nicht auskenne oder dafür keine Zeit und Muße habe, könne die Kontrolle der Anlagen auch routinemäßig den Experten überlassen.

Im Rahmen einer jährlichen Inspektion überprüfen die Fachleute die Anlagen von A bis Z: Bei Photovoltaikanlagen umfasst das beispielsweise die Modulverglasung, die Befestigung auf dem Dach, den Wechselrichter und die elektrischen Anschlüsse. Für einen reibungslosen Betrieb von thermischen Solaranlagen sind neben der Kollektorverglasung vor allem die Entlüftung der Kollektoren, die Kontrolle des Wärmeträgers und des Frostschutzmittels sowie eine Überprüfung der Umwälzpumpe, die die Wärme in das Haus bringt, wesentlich. Für beide Anlagentypen ist auch ein Check der im Freien liegenden Leitungen wichtig – Vögel und die UV-Strahlung können ihnen zusetzen.

Weitere Kontrolldienstleistungen sind mit einem Wartungsvertrag verbunden; hier wird meist alle ein bis zwei Jahre alles überprüft, unter anderem der Ertrag. Die Kosten lassen sich steuerlich absetzen und rechnen sich in der Regel.

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Solaranlagencheck im Frühjahr

•    Jährlicher Vergleich mit den Vorjahreswerten des Ertrages. Eine Fernüberwachung über das Internet macht das heutzutage besonders komfortabel.
•    Sind die Werte deutlich niedriger als sonst, sollte ein auf Solaranlagen spezialisierten Fachmann zu Rate gezogen werden.
•    Der Fachmann nimmt eine Sichtprüfung vor, reinigt bei Bedarf, kontrolliert die Funktionsfähigkeit und beseitigt Schäden an den Anlagenkomponenten und Anschlüssen.
•    Die Inspektion kann routinemäßig einmal im Jahr gemacht werden. Schließt der Anlagenbesitzer einen Wartungsvertrag ab, wird die Anlage automatisch alle ein bis zwei Jahre besonders gründlich kontrolliert, u.a. auch der Ertrag.

------------------------------------------ Tipps ------------------------------------------

Aktuelle Informationen zur energetischen Sanierung von älteren Wohnhäusern gibt es auch auf www.facebook.com/ZukunftAltbau.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer neutral über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über Fördermöglichkeiten. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Programm hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) umgesetzt.

Ansprechpartner Pressearbeit:
Axel Vartmann
PR-Agentur Solar Consulting GmbH
Emmy-Noether-Straße 2
79110 Freiburg

Tel. +49/761/38 09 68-23
Fax +49/761/38 09 68-11
vartmann(at)solar-consulting.de
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Ansprechpartnerin Zukunft Altbau:
Dipl.-Ing. Petra Hegen, Freie Architektin und Energieberaterin
Zukunft Altbau
Gutenbergstraße 76
70176 Stuttgart

Tel. +49/711/489825-13
Fax +49/711/489825-20
petra.hegen(at)zukunftaltbau.de
www.zukunftaltbau.de