Pressebild Zukunft Altbau

Wohnhäuser sowie Büro- und Verwaltungsgebäude sinnvoll sanieren

Presseinformation 14/2017
Stuttgart, 25. Juli 2017


Experten diskutieren am 22. November in Stuttgart auf dem Herbstforum Altbau über das optimale Vorgehen

Zukunft Altbau veranstaltet Fachkongress seit 1998.

Wie Baufachleute sowohl Wohnhäuser wie auch Bürogebäude und Verwaltungsbauten optimal energetisch sanieren, steht im Fokus des diesjährigen Herbstforums Altbau. Der deutschlandweit bekannte Expertenaustausch findet am 22. November 2017 in Stuttgart statt. Auf der Fachtagung treffen sich jedes Jahr Bauexperten, um über neueste Entwicklungen in der energetischen Gebäudesanierung zu diskutieren. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt werden mehr als 400 Gebäudeenergieberater, Handwerker, Architekten, Ingenieure erwartet; hinzu kommen Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kammern und Verbänden. Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau ist Veranstalter des Kongresses.

Das Herbstforum Altbau findet bereits zum 19. Mal statt. Ort der Veranstaltung ist die Sparkassenakademie direkt am Stuttgarter Hauptbahnhof. Flankiert wird das Kongressprogramm von einer Ausstellung. Die Kongressteilnahmegebühr beträgt 70 Euro. Für Fachleute interessant: Die Fachtagung wird von den Institutionen dena, Architekten- und Ingenieurkammer Baden-Württemberg als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Anmeldungen an info(at)zukunftaltbau.de oder über www.zukunftaltbau.de, Rubrik „Für Experten“, „Herbstforum Altbau 2017“.

Aktuelle Themen der energetischen Gebäudesanierung

Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT), wird den Kongress eröffnen. Der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg Franz Untersteller spricht über die aktuelle Energie- und Klimapolitik im Südwesten. Wie Nachhaltigkeit in Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden kann, darüber berichtet Hilke Anna Patzwall, Managerin des Outdoorbekleidungs-Herstellers VAUDE. Das Unternehmen senkt am Standort Tettnang kontinuierlich den Energieverbrauch und bezieht Energie ausschließlich aus erneuerbaren Quellen.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, geschäftsführender Institutsleiter des Forschungsinstituts für Wärmeschutz (FIW) erklärt, welche vielen Vorzüge eine Wärmedämmung bietet – ob Erhöhung des Wohnkomforts im Sommer und Winter, Kosteneinsparung, Werterhalt sowie Schutz vor Gesundheits- und Bauschäden. Auch die Brandgefahr erhöht sich mit einer Dämmung nicht. Hinzu kommt: Eine Dämmung kann auch zur gestalterischen Aufwertung von Außenfassaden genutzt werden.

Die vorbildliche Sanierungsstrategie für städtische Gebäude in Frankfurt am Main stellt Dipl.-Ing. Mathias Linder vor. Er ist Abteilungsleiter Energiemanagement der Stadt Frankfurt. Die hessische Metropole betreibt fast 2.500 öffentliche Gebäude. Um den Energieverbrauch auf das im Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt vereinbarte Ziel zu senken, gilt bei energetischen Sanierungen der Passivhausstandard. Hinzu kommt ein systematisches Energiecontrolling.

Der Bauingenieur, Autor, und Musiker Ronny Meyer zeigt, wie Energieberater Hauseigentümer motivieren und wie sie ihr Expertennetzwerk ausbauen. Welche energetischen Eigenschaften ein Gebäude haben muss, damit Deutschland die Wärmewende schafft, zeigt Dipl. Ing. (FH) Architekt Hermann J. Dannecker, Vorstand des Deutschen Energieberater Netzwerks (DEN). Durch individuelle Planung, ambitionierte Standards und qualitätsvolle Umsetzung lässt sich fast jedes Gebäude zum Niedrigenergiegebäude umbauen.

Beispiele über den Tellerrand hinaus bieten die beiden letzten Vorträge: Dr. Eckart Drössler vom österreichischen Energieinstitut Vorarlberg präsentiert die intelligente Sanierung eines Gebäudes zu einer Mehrgenerationen-Kleinwohnanlage im Passivhaus-Standard. Und wie in der Schweiz aus einem Altbau ein Plusenergiehaus werden kann, das verrät Dipl. Architekt Karl Viridén, Geschäftsleiter des Architekturbüros Viridén + Partner. Österreich und die Schweiz haben sich gemeinsam mit Deutschland zu den führenden Nationen entwickelt, was energieeffiziente Gebäude angeht.

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Kongress „Herbstforum Altbau 2017“

Veranstalter: Informationsprogramm Zukunft Altbau, gefördert vom Umweltministerium Baden-Württemberg

Zeit: 22. November 2017, 9:30 bis 17:00 Uhr

Ort: Sparkassenakademie, Pariser Platz 3 A, 70173 Stuttgart

Zielgruppen: Die Veranstaltung richtet sich an Energieberater, Handwerker, Architekten, Ingenieure, Kammern, Verbände, Kommunen, Abgeordnete.

Kosten: 70 Euro inkl. MwSt.

Kooperationspartner: Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen, Deutsches Energieberater-Netzwerk e.V. (DEN), Interessengemeinschaft der regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen Baden-Württemberg (IG REA BW), Architektenkammer Baden-Württemberg, Gebäudeenergieberater Ingenieure  Handwerker e.V. (GIH), Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Baden-Württembergischer Handwerkstag (BWHT), Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

Programm

9:00 Uhr: Einlass

9:30 Uhr: Start des Veranstaltungsprogramms

  • Moderation: M.Sc., Dipl.-Ing (FH) Frank Hettler, Bereichsleitung Zukunft Altbau
  • Grußwort Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V.
  • Aktuelle Energie- und Klimapolitik in Baden-Württemberg, Franz Untersteller MdL, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg
  • Nachhaltigkeit geht sozial und wirtschaftlich, Hilke Anna Patzwall, Senior Manager Corporate Social Responsibility (CSR), Sustainability, EHS, Umweltmanagement, Unternehmensverantwortung, Arbeitssicherheit VAUDE Sport GmbH & Co. KG

11:10 bis 11:45 Uhr: Kaffeepause

  • Wärmedämmung – viel mehr (W)wert als reine Kennzahlen, Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, Geschäftsführender Institutsleiter, Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München
  • Sanierungsstrategie für städtische Gebäude in Frankfurt a. M., Dipl.-Ing. Mathias Linder, Abteilungsleiter Energiemanagement, Stadt Frankfurt am Main

13:15 bis 14:15Uhr: Mittagspause, Raum für Dialog, Netzwerk und Ausstellung

  • Welche Eigenschaften muss ein Gebäude haben, damit wir die Energiewende schaffen?, Dipl.-Ing. (FH) Architekt Hermann J. Dannecker, Vorstand Deutsches-Energieberater-Netzwerk e.V., Offenbach
  • Motivation zur Energieberatung: Entschlossen handeln, Dipl.-Ing. Ronny Meyer, Berlin
  • Sanierung zur Mehrgenerationen-Kleinwohnanlage im Passivhaus-Standard, Dr. Eckart Drössler, Energieinstitut Vorarlberg, Dornbirn
  • Vom Altbau zum Plusenergiehaus, Dipl. Architekt Karl Viridén, Geschäftsleiter VR-Präsident, Viridén + Partner AG, Zürich, Schweiz

17: 00 Uhr: Ende der Veranstaltung mit Ausklang

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Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Gebäudeeigentümer neutral über den Nutzen einer energetischen Sanierung und wirbt dabei für qualifizierte Gebäudeenergieberater. Das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm berät gewerkeneutral, fachübergreifend und kostenlos. Baufachleute finden bei ihm Weiterbildungsangebote, Kontaktmöglichkeiten mit Kollegen und Informationen für ihre Kunden. Zukunft Altbau hat seinen Sitz in Stuttgart und wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) umgesetzt.

Ansprechpartner Pressearbeit:
Axel Vartmann
PR-Agentur Solar Consulting GmbH
Emmy-Noether-Straße 2
79110 Freiburg

Tel. +49/761/38 09 68-23
Fax +49/761/38 09 68-11
vartmann(at)solar-consulting.de
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Ansprechpartnerin Zukunft Altbau:
Susann Quasdorf, Veranstaltungs- und Projektmanagement
Zukunft Altbau
Gutenbergstraße 76
70176 Stuttgart

Tel. +49/711/489825-12
Fax +49/711/489825-20
susann.quasdorf(at)zukunftaltbau.de
www.zukunftaltbau.de