Energieberatung, Planung, Handwerk, Politik und Wissenschaft diskutieren Trends und zukunftsfähige Ansätze zur Energiewende

Der deutschlandweit renommierte Expertenaustausch rund um die energetische Gebäudesanierung mit über 400 Teilnehmern findet bereits zum 19. Mal in Stuttgart statt. Neu in diesem Jahr: der Themenbereich energetische Sanierung von Bürogebäuden und Verwaltungsbauten - kurz Nichtwohngebäude.

Programmflyer Herbstforum Altbau 2017

Rückblick Herbstforum Altbau 2016

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Hochkarätige Referenten und inspirierende Programmpunkte

Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT), wird den Kongress eröffnen. Der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg Franz Untersteller spricht über die aktuelle Energie- und Klimapolitik im Südwesten. Wie Nachhaltigkeit in Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden kann, darüber berichtet Hilke Anna Patzwall, Managerin des Outdoorbekleidungs-Herstellers VAUDE. Das Unternehmen senkt am Standort Tettnang kontinuierlich den Energieverbrauch und bezieht Energie ausschließlich aus erneuerbaren Quellen.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, geschäftsführender Institutsleiter des Forschungsinstituts für Wärmeschutz (FIW) erklärt, welche zahlreichen Vorzüge eine Wärmedämmung bietet. Auch die Brandgefahr erhöht sich mit einer Dämmung nicht. Hinzu kommt: Eine Dämmung kann auch zur gestalterischen Aufwertung von Außenfassaden genutzt werden.

Die vorbildliche Sanierungsstrategie für städtische Gebäude in Frankfurt am Main stellt Dipl.-Ing. Mathias Linder vor. In der hessischen Metropole gilt bei energetischen Sanierungen der Passivhausstandard. 

Der Bauingenieur, Autor, und Musiker Ronny Meyer zeigt, wie Energieberater Hauseigentümer motivieren und ihr Expertennetzwerk ausbauen. Welche energetischen Eigenschaften ein Gebäude haben muss, damit Deutschland die Wärmewende schafft, zeigt Dipl.-Ing. (FH) Architekt Hermann J. Dannecker, Vorstand des Deutschen Energieberater Netzwerks (DEN).

Beispiele über den Tellerrand hinaus bieten die beiden letzten Vorträge: Dr. Eckart Drössler vom österreichischen Energieinstitut Vorarlberg präsentiert die intelligente Sanierung eines Gebäudes zu einer Mehrgenerationen-Kleinwohnanlage im Passivhaus-Standard. Und wie in der Schweiz aus einem Altbau ein Plusenergiehaus werden kann, das verrät Dipl. Architekt Karl Viridén, Geschäftsleiter des Architekturbüros Viridén + Partner.

Die Referenten des Herbstforums 2017 auf einen Blick

Grußwort
Oskar Vogel, Hauptgeschäftsführer,
Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V., Stuttgart

Aktuelle Energie- und Klimapolitik in Baden-Württemberg
Franz Untersteller MdL, Minister für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart

Nachhaltigkeit geht sozial und wirtschaftlich
Hilke Anna Patzwall, Senior Manager Corporate Social Responsibility,
VAUDE Sport GmbH & Co. KG, Tettnang

Wärmedämmung - viel mehr (W)wert als reine Kennzahlen
Prof. Dr.-Ing. Andreas Holm, Geschäftsführender Institutsleiter,
Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München

Sanierungsstrategie für städtische Gebäude in Frankfurt am Main
Dipl.-Ing. Mathias Linder, Abteilungsleiter Energiemanagement,
Stadt Frankfurt am Main

Welche Eigenschaften muss ein Gebäude haben, damit wir die Energiewende schaffen?
Dipl.-Ing. FH Architekt Hermann J. Dannecker, Vorstand,
Deutsches-Energieberater-Netzwerk e.V., Offenbach

Motivation zur Energieberatung: Entschlossen handeln.
Dipl.-Ing. Ronny Meyer, Berlin

Sanierung zur Mehrgenerationen-Kleinwohnanlage im Passivhaus-Standard
Dr. Eckart Drössler, Energieinstitut Vorarlberg, Dornbirn

Vom Altbau zum Plusenergiehaus
Dipl. Architekt Karl Viridén, Geschäftsleiter
VR-Präsident, Viridén + Partner AG, Zürich

Ganztägiges Begleitprogramm

Flankiert wird das Vortragsprogramm von einer Fachausstellung. Die aktuelle Liste der Aussteller können Sie hier einsehen. In einem moderierten Rundgang stehen die Aussteller Rede und Antwort.
Sie wollen sich als Aussteller präsentieren? Kommen Sie einfach auf uns zu!

An einer Ideenwand können Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Einschätzungen zu einem vorgegebenen Thema einbringen und mit Kollegen austauschen.

Zertifizierung

Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung des Eintrags in die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 4 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude),
5 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), 4 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.

Die Architektenkammer Baden-Württemberg erkennt 4 Unterrichtsstunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum an, die Ingenieurkammer des Landes gewährt
4 Fortbildungspunkte.

Bewusst nachhaltig

Wertvolle Ressourcen möglichst zu schonen, ist Ziel bei unseren Veranstaltungen. Deshalb achtet Zukunft Altbau auf eine gute Anbindung des Tagungsortes an den öffentlichen Fern- und Nahverkehr, auf Regionalität beim Catering und auf einen sparsamen Einsatz von Printmaterialien.
Eine Auflistung der nachhaltigen  Maßnahmen zum Herbstforum Altbau 2017 finden Sie hier.

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Sparkassenakademie liegt zentral unweit des Stuttgarter Hauptbahnhofes. Nutzen Sie die Bahn. Wir empfehlen, nach Ankunft direkt vom Gleiskopf am Gleis 1 vorbei den Durchgang in Richtung LBBW zu nutzen. Bitte verlassen Sie den Hauptbahnhof und halten sich rechts, parallel zu den Gleisen. Folgen Sie dann dem Fußweg (Karoline-Kaulla-Weg) zwischen den Bahngleisen und der LBBW. Sie laufen direkt auf den Haupteingang der Akademie zu.

Ihre Veranstaltungs-Anmeldung

Sehr geehrte/r Besucher/in,
hier können Sie sich verbindlich für folgende Veranstaltung anmelden

Veranstaltung:

Herbstforum Altbau 2017

Wann:

22.11.2017, 9:30 bis 17:00 Uhr

Wo:

Sparkassenakademie Stuttgart
Pariser Platz 3a
70173 Stuttgart

Teilnahmegebühr € 70,- p. P. (inkl. MwSt.)
Die Teilnahme ist für Studierende kostenfrei.

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Stornobedingungen

Eine kostenlose Stornierung Ihrer Anmeldung ist nur schriftlich innerhalb der Anmeldefrist möglich. Nach diesem Datum wird die volle Teilnahmegebühr
berechnet. Eine Vertretung des Teilnehmers ist möglich.

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