Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

das Jahr 2020 wird uns als ein besonders einschneidendes Jahr in Erinnerung bleiben. Die Corona-Pandemie hat unser Leben über Monate fest im Griff gehabt und bestimmt weite Teile des öffentlichen Lebens bis heute. Sie hat aber auch gezeigt, dass wir in Krisenzeiten in der Lage sind, unser Verhalten zu ändern und auch unliebsame, aber notwendige Maßnahmen zu ergreifen beziehungsweise zu ertragen.

Ganz wichtig ist es nun, die andere große Krise mit der gleichen Bereitschaft einzudämmen, den Klimawandel. Der fortschreitende Klimawandel hat bereits erheblichen Schaden auf der Welt angerichtet. Nun gilt es, weitere Schäden abzuwenden.

Beim Klimaschutz kommt der Wärmewende entscheidende Bedeutung zu. Wir haben das Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestandes bis zum Jahr 2050. Diesem Anspruch müssen zukünftig auch Gebäude genügen, die vor Jahrzehnten unter anderen Randbedingungen errichtet wurden. Das stellt uns vor eine enorme Aufgabe, denn die Modernisierung des Gebäudebestands ist ein komplexes Unterfangen. Das Gebäudeenergierecht und die neue Förderlandschaft sind genauso zu bedenken wie technische Kennwerte von Baustoffen und Schnittstellen zwischen verschiedenen Bauteilen.

Hier alles im Blick zu haben und gute Arbeit zu leisten ist essenziell. Denn wir alle wissen: was wir jetzt sanieren, das fassen wir so schnell nicht mehr an. Gebäude oder Bauteile müssen so, wie sie nach der Sanierung dastehen, auch 2050 noch funktionieren. Dafür setzen Sie sich als qualifizierte Energieberater, Planer, Architekten und Handerker täglich ein.

Das Herbstforum wird Ihnen mit seinem spannenden und abwechslungsreichen Programm dazu neue Impulse geben. Bei zahlreichen Vorträgen lernen Sie gute Beispiele kennen, sehen technische Lösungen, die Sie auf die eigenen Projekte übertragen können und erweitern Ihr Wissen. Ich kann Ihnen also nur empfehlen, nehmen Sie die Chance war und nehmen Sie am Herbstforum teil.

Ihr

Franz Untersteller MdL

Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Das detaillierte Tagungsprogramm finden Sie rechtzeitig hier.

Wir arbeiten derzeit am Konzept für ein erfolgreiches, hybrides Fachforum, damit Sie es entweder im virtuellen Raum oder als Präsenzveranstaltung vor Ort erleben können.


Auf diese spannenden Beiträge können Sie sich freuen:

Das Recht auf eine gesunde, lebenswerte Umwelt.
RAin Dr. Roda Verheyen, Rechtsanwälte Günther, Hamburg

Staaten, Politik und Großkonzerne in die Verantwortung nehmen: Das will Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen, wenn es um das Recht auf eine gesunde, lebenswerte Umwelt geht. Sie ist eine der renommiertesten Anwältinnen für Umwelt- und Völkerrecht und gilt als Pionierin, wenn es um das juristische Einfordern von Klimaschutz und damit dem Überleben der Menschheit geht. Sie geht selbst mutig auch gegen scheinbar übermächtige Gegner vor und scheut nicht davor zurück, Staaten zu verklagen. Wie sie aus ihrer eigenen Biografie hin zu den Herausforderungen der Transformation kam und welche konkreten Fälle sie gerade beschäftigen, wird sie am Vormittag der Fachtagung berichten. 

Weniger ist mehr. Konzepte für die entscheidende Transformation.
Prof. Dr. Niko Paech, Universität Siegen, Plurale Ökonomik, Oldenburg

„Weniger ist mehr“ Prof. Dr. Niko Paech ist einer der prominentesten Vertreter der Postwachstumsökonomie. Er forscht und lehrt an der Universität Siegen im Masterprogramm "Plurale Ökonomik" u.a. in den Bereichen Klimaschutz, nachhaltiger Konsum, Innovationsforschung und Produktion. Um das Zwei-Grad-Klimaschutzziel bei 7,6 Milliarden Menschen zu erreichen, müsste jeder Erdbewohner seine Bedürfnisse im Rahmen eines individuellen CO2-Kontingents von nicht mehr als 1 bis 2 Tonnen befriedigen können. Paech zeigt anhand eines einfachen Konzeptes auf, wie der dringend nötige Wandel auch dann begonnen werden kann, wenn politische Maßnahmen auf sich warten lassen.

Kreislaufwirtschaft und Ökobilanzen: Welche Dämmung ist ökologisch?
ifeu-Studie bewertet Stoffe über ihren Lebensweg.

Dr. Martin Pehnt, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Vorstand,
ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH, Heidelberg

Aktuelle Entwicklungen und Neuerungen bei GEG und BEG
Dr. Alexander Renner, Leiter des Referates IIC1 - Energiepolitische Grundsatzfragen im Gebäudebereich, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin

CO2-neutraler Gebäudebestand bis 2050 – Wie geht das?
Serielle Sanierung in der Masse.

Dipl. Ing. (FH) – Architekt Roland Matzig, Mannheim

Resümee auf die Wirkungszeit und Ausblick: Klimaschutzpolitik in Baden-Württemberg.
Franz Untersteller MdL, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart

Sie wollen die Atmosphäre des Herbstforums schnuppern?
Dann schauen Sie hier:

Rückblick Programme und Vorträge zum Download

Im Herbstforum Altbau werden jedes Jahr wertvolle Fachinformationen zusammengetragen. Dieses geballte Expertenwissen möchten wir Ihnen nachhaltig und papiersparend zur Verfügung stellen. Alle Vorträge und Videomitschnitte, die uns von den Referentinnen und Referenten freigegebenen wurden, stehen für Sie auf den jeweiligen Unterseiten bereit.

Attraktive Zertifizierungspunkte von dena, Architektenkammer und Ingenieurkammer

Die Teilnahme am Herbstforum Altbau wird von der dena sowie der Architekten- und Ingenieurkammer des Landes mit wertvollen Fortbildungspunkten honoriert.

Anmeldung und Teilnahmegebühr

In Kürze erfahren Sie hier die Details zu den Anmeldebedingungen und Teilnehmergebühren. 

Die erhobenen Daten benötigen wir u.a. zur Zusendung Ihres persönlichen Zertifikats sowie Ihrer Rechnung.
Bitte beachten Sie zudem unsere Datenschutzhinweise.

 

Hier können Sie sich in Kürze verbindlich anmelden.
Wenn Sie sich vormerken lassen möchten, senden Sie bitte eine Mail an info@zukunftaltbau.de.

 

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