Beim 23. Herbstforum Altbau erwarten Sie auch in diesem Jahr inspirierende Rednerinnen und Redner, anschauliche Praxisbeispiele und Räume für den kollegialen Austausch.

Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Energieberatung, Handwerk, Architektur und Planung, Politik und Verwaltung sowie Kammern und Verbänden machen das Herbstforum Altbau zu Süddeutschlands größtem, neutralem Branchentreffen für Expertinnen und Experten der energetischen Bestandssanierung und darüber hinaus.
 

Anmeldung und Teilnahmegebühr

Melden Sie sich hier verbindlich an


Individueller Zugang
Die Teilnahmegebühr für den digitalen Zugang beträgt 30 € inkl. MwSt. pro Person.
Anmeldefrist: 19. November 2021

Regionalgruppe
Die Teilnahmegebühr für Ihren digitalen Zugangscode beträgt 100 € inkl. MwSt. pro Regionalgruppe.
Anmeldefrist: 25. Oktober 2021
Nähere Informationen zur Anmeldung als Regionalgruppe.

Studierende
Können mit Immatrikulationsbestätigung kostenfrei teilnehmen.
Anmeldefrist: 19. November 2021


Attraktive Zertifizierungspunkte von dena, Architektenkammer und Ingenieurkammer

Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung des Eintrags in die Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 6 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 6 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude), 6 Unterrichtseinheiten (Energieaudit DIN 16247) angerechnet.

Die Architektenkammer Baden-Württemberg erkennt 3 Unterrichtsstunden für ihre Mitglieder und Architekten im Praktikum der Fachrichtung Architektur und Innenarchitektur an.

Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg erkennt 4 Fortbildungspunkte an.


Markt der Möglichkeiten

Auf dem digitalen „Markt der Möglichkeiten“ erwarten Sie folgende Partner: 


Sie wollen sich kurzfristig als Institution oder Firma präsentieren? Kommen Sie einfach auf uns zu!

Auf diese Referentinnen und Referenten können Sie sich bereits heute freuen

Klimaschutz in Baden-Württemberg – Unsere Ziele im Land, meine Ziele als neue Umweltministerin

Thekla Walker MdL, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Die Sanierung von Bestandsgebäuden ist entscheidend für erfolgreichen Klimaschutz. Hier muss schnell und konsequent gehandelt werden, denn wir befinden uns im letzten Sanierungszyklus vor 2040. Ein „weiter wie bisher“ reicht nicht aus, wir müssen unser Tempo deutlich erhöhen, sagt Umweltministerin Walker. Das bedeutet beispielsweise, neue Heizungsanlagen nur noch mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien zu installieren. Und Dämmmaßnahmen so auszuführen, dass sie dem Anspruch eines klimaneutralen Gebäudebestandes genügen. Das kann nur gelingen, wenn die Branchenakteure die Wärmewende weiter vorantreiben und so in die Fläche bringen.

„Klimaschutz im Wohngebäudebestand:
Herausforderungen für Wärmeschutz und Wärmeversorgung.“

Dr.-Ing., Dipl.-Physiker Nikolaus Diefenbach, Institut Wohnen und Umwelt GmbH IWU

Dr. Nikolaus Diefenbach stellt empirische Daten über die bisherige Entwicklung von Wärmeschutz und Wärmeversorgung im Gebäudebestand vor. Auf Grundlage von Szenarienanalysen wird die Frage diskutiert, wie mit einer größeren Dynamik beim Wärmeschutz und einer neuen Wärmeversorgungsstruktur die langfristigen Klimaschutzziele erreicht werden können.

Entwicklung suffizient minimalistischer Raumkonzepte: Ideen für das maßvolle Wohnen der Zukunft.

Dipl.-Ing. Franziska Harms, sumi* Freie Architektin Franziska Harms

Die Entwicklung von Wohnraum aus dem Suffizienzgedanken heraus ermöglicht eine hohe Wohnqualität unabhängig von der Fläche, das wird uns die Architektin Franziska Harms verdeutlichen. Die Orientierung am Genug ist dabei nicht Einschränkung, sondern ein positives Lebensgefühl. Eine reduzierte Wohnfläche, ökologische Materialien, weniger Technik und das individuell zu ermittelnde richtige Maß sind Grundlage für das nachhaltige bezahlbare Wohnen. Auf städtebaulicher Ebene werden die Nutzung von Restgrundstücken, Aufstockungen und kleinmaßstäbliches Wohnen zur Strategie der Nachverdichtung.

„Einfach, kosteneffizient und klimafreundlich: So sehen gelungene Bestandssanierungen aus.“

Guido Schuler, Schuler Architekten
Gewinner beim Effizienzwettbewerb des Umweltministeriums Baden-Württemberg

Die Lebensrealitäten und Ansprüche von Bewohnerinnen und Bewohnern an ihr Gebäude verändern sich im Zeitverlauf. Energetische Sanierungen sind die beste Gelegenheit das Haus ganzheitlich umzugestalten. So werden in einem Zug nicht nur energetische Verbesserungen erzielt, sondern auch Grundrisse kostengünstig an modernen Wohnvorstellungen angepasst, Wohnflächenerweiterungen realisiert und Gebäude so für die nächsten 40 bis 50 Jahre fit gemacht.
Das Architekturbüro Schuler verfügt über vielfältige Erfahrungen in der konsequenten und klimafreundlichen Sanierung bei gleichzeitig optimaler Nutzung der Chancen des jeweiligen Gebäudes.

Das Reden über Probleme schafft Probleme, das Reden über Lösungen schafft Lösungen.

Prof. Dr. Maren Urner, HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft

Als Neurowissenschaftlerin, Autorin und Gründerin beschäftigt sich Maren Urner vor allem mit der Frage, wie wir es schaffen, zukunftsorientiertes Handeln zu stimulieren. Die Antwort der Professorin für Medienpsychologie: Indem wir es attraktiv machen! Die Aufgabe lautet also „Nachhaltigkeit“ – auch im Bereich Wohnen – zu der Party in der Stadt werden zu lassen, die ausverkauft ist.

Bildquelle: Michael Jungblut

Ambitionierte Klimavorgaben im Gebäudesektor machen gesetzliche Vorgaben unumgänglich.
Welche Weichen stellt die neue Bundesregierung für die Sanierungspraxis der kommenden Jahre?

Tilo Kurtz, Ministerialrat, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

„Vorarlberg macht´s vor: Mit System energie- und kostenoptimiert bauen und sanieren“

Dipl.-Ing. Architekt Martin Ploß, Energieinstitut Vorarlberg

Als deutsch-österreichischer Grenzgänger hat Martin Ploß einen Überblick wie kaum ein Zweiter über die detaillierten Vorgaben bei Energiegesetzen und -förderungen in Österreich und Deutschland.
In Vorarlberg wird genau gerechnet: Welches Gebäude kommt mit welcher Kombination aus Gebäudehülle und -technik am besten weg bei Energie- und Kostenbilanz – und zwar über die Lebensdauer gerechnet?
Neben umfangreichen Untersuchungen zu Neubauten gibt es inzwischen auch immer mehr Varianten zum Gebäudebestand und damit jede Menge interessante Hintergründe für Baufachleute diesseits und jenseits der Grenze.

Großer Liegenschaftsbestand und kein tragendes Konzept zur Klimaneutralität?
Von der Strategie bis zum praktischen Umsetzungsbeispiel.

Dr.-Ing. Boris Mahler, EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik mbH

Dipl.-Ing. Boris Mahler ist einer der Geschäftsführer von EGS-Plan – einem der führenden deutschen Büros für Energie- und Gebäudetechnik. Im Spannungsfeld zwischen führenden Forschungsergebnissen und der Umsetzung in gebaute Praxis entstehen Pilotprojekte und vorbildhafte Techniken, die die Grenzen im Gebäudesektor verschieben und Potenziale für die kommenden Jahre aufzeigen. Er geht in seinem Vortrag darauf ein, wie energetische Sanierungen bei größeren Liegenschaftsbeständen in der richtigen Projekt- und Maßnahmenreihenfolge angegangen werden können.

 

Medienpartner

 

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Forschungspartner

 

 

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Rückblick Programme und Vorträge zum Download

Im Herbstforum Altbau werden jedes Jahr wertvolle Fachinformationen zusammengetragen. Dieses geballte Expertenwissen möchten wir Ihnen nachhaltig und papiersparend zur Verfügung stellen. Alle Vorträge und Videomitschnitte, die uns von den Referentinnen und Referenten freigegebenen wurden, stehen für Sie auf den jeweiligen Unterseiten bereit.